Verena S. Freytag studierte von 1995 bis 2001 Regie und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.
2001 debütierte sie als Regisseurin mit dem Spielfilm Karamuk, einer WDR-Kinokoproduktion. Der Film wurde mit dem CIVIS Medienpreis für Unterhaltung als bester Spielfilm ausgezeichnet. Ihr Diplomfilm Saniyes Lust, produziert in der ZDF-Reihe Das kleine Fernsehspiel, wurde 2004 beim Filmfest München uraufgeführt und für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis nominiert.
Seit 2006 arbeitet Freytag als Regisseurin und Drehbuchautorin. 2011 kam ihr Spielfilm Abgebrannt bundesweit in die Kinos. Der Film wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem SR-ZDF-Drehbuchpreis, dem New Berlin Film Award und dem Juliane Bartel Medienpreis.
Von 2014 bis 2016 gehörte Freytag dem Vorstand des Bundesverbands Regie an und war dessen erste Frauenbeauftragte. Gemeinsam mit Esther Gronenborn initiierte und veröffentlichte sie für den Verband drei BVR-Diversitätsberichte für den Zeitraum 2010 bis 2016, in denen die Vergabe von Regieaufträgen bei Kino- und Fernsehproduktionen nach Geschlecht und Alter untersucht wurde.
Im Wintersemester 2018/19 war Freytag Gastdozentin für Regie an der Macromedia Hochschule in Köln. Seit Juli 2026 hat sie einen Lehrauftrag im Studiengang Multimedia und Kommunikation an der Hochschule Ansbach. Seit 2026 promoviert sie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
Freytag ist Mitglied der Deutschen Filmakademie in der Sektion Regie.

Foto: Jasmin Tabatabai, 2026