Verena S. Freytag wurde 1973 unter ihrem Geburtsnamen Sülbiye Verena Günar in Stuttgart geboren.

Nach einem altsprachlich-humanistischen Abitur studierte Verena S. Freytag von 1995 bis 2003 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Drehbuch und Regie. Während ihres Studiums drehte sie diverse preisgekrönte Kurzfilme und arbeitete als Regieassistentin, Casterin und Produktionsleiterin.

2001 debütierte sie als Regisseurin und Drehbuchautorin mit der WDR-Kino-Koproduktion „KARAMUK“, die 2004 mit dem Civis Medienpreis für Unterhaltung ausgezeichnet wurde. 2003 schloss sie ihr Studium mit dem Diplomfilm „SANIYES LUST“ (ZDF- Kleines Fernsehspiel) ab, der 2004 beim Münchner Filmfest nominiert für den Bernd Burgemeisterpreis uraufgeführt wurde.Seitdem arbeitet Freytag als Regisseurin für Kino- und TV-Produktionen im In- und Ausland.

2011 startete Freytags dritter Spielfilm ABGEBRANNT bundesweit in den Kinos und wurde auf Festivals mit dem SR-ZDF-Drehbuchbuchpreis und dem New Berlin Film Award ausgezeichnet; 2012 erhielt das psychologische Drama um eine junge Mutter und Tätowiererin den renommierten Juliane Bartel Medienpreis. Der Film ist Teil der Caritas-Filmreihe „Randsichten“.

Verena S. Freytag war von 2014-2016 Vorstandsmitglied im Bundesverband Regie. Sie publizierte für den Verband die BVR Regie-Diversitätsberichte 2010-15, welche erstmals Gender-, Altersstruktur und nationale Herkunft in der deutschen TV- und Kinoregie untersuchten.

Verena ist Mitglied in der Deutschen Filmakademie, Sektion Regie.